Der Umschuldungskredit zur Senkung der laufenden Kosten

Insbesondere wenn die monatlichen Kosten sehr hoch ausfallen, ist eine Umschuldung häufig die beste Lösung. Dies trifft weiterhin zu, wenn derzeit bei zahlreichen Gläubigern abgezahlt wird. Diese fragen vielleicht noch zu unterschiedlichen Zeiten nach und bereiten so nicht nur finanzielle Sorgen, sondern auch Stress. Eine Umschuldung kann viele Probleme lösen und zudem den Schuldenberg verringern. Aber auch hierbei ist Vorsicht geboten.

Umschuldung – Darauf muss geachtet werden!

Gerade in finanzieller Not werden häufig nur die Vorteile an der Umschuldung gesehen. Dabei gibt es auch Negatives zu berichten.

  • Vorfälligkeitsentschädigung: Um den bestehenden Kredit bzw. die bestehenden Kredite beim Geldinstitut abzulösen, wird häufig eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Dies ist eine Absicherung der Bank, um den finanziellen Verlust durch das Ausbleiben der Zinsen zu kompensieren. Es muss vorab errechnet werden, ob trotz der Vorfälligkeitsentschädigung bei der Umschuldung noch gespart wird.
  • Bearbeitungsgebühr: Diverse Geldinstitute erheben noch eine Bearbeitungsgebühr, welche meist zu Beginn eines Kredites gezahlt wird. Es fallen in diesem Sinn keine zusätzlichen Kosten mehr an. Aber die Bearbeitungsgebühr wird vollständig von der Bank einbehalten, auch wenn der Kreditnehmer durch die Umschuldung sein Darlehen auflöst. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass der künftige Kreditgeber keine Gebühr auf die Bearbeitung erhebt.

Wann lohnt sich eine Umschuldung?

Bei dieser Erwägung sollten zunächst die aktuellen Zinsen mit denen verglichen werden, die bei der Finanzierung zur Anwendung kamen. In sogenannten Niedrigzinsphasen kommt es häufiger zu einer Umschuldung von Krediten. Dieses Vorgehen macht in der Tat nur dann Sinn, wenn der Kreditnehmer dabei sparen kann.

Die Höhe der aktuellen Zinsen lassen sich im Internet schnell ermitteln oder können direkt beim Geldinstitut des Vertrauens nachgefragt werden. Die Umschuldung lohnt sich, wenn die Zinsen aktuell niedriger sind und die Belastung, trotz Vorfälligkeitsentschädigung und Bearbeitungsgebühr geringer wird.

Jetzt sollte die Umschuldung bloß nicht übers Knie gebrochen werden. Zuvor sollten Erkundigungen eingeholt werden. Vielleicht fallen die Zinsen in Kürze noch weiter? Und selbst wenn nicht, ist nicht das erstbeste Angebot zu wählen. Ein Vergleich der Konditionen bei unterschiedlichen Banken kann nochmals Geld bei der Finanzierung sparen.

Es gibt weiterhin eine weitere sinnvolle Möglichkeit den Kredit umzuschulden. Angenommen die Abzahlung der monatlichen Belastung stellt den Kreditnehmer vor keine Herausforderung. Dann kann eine Umschuldung dazu genutzt werden die Kreditsumme aufzustocken. Dies ist bis zu einer Höhe ratsam, wo die zu zahlenden Verbindlichkeiten sich nicht ändern. Mit dem zusätzlichen Geld können weitere Anschaffungen vorgenommen werden. Gerade für Bauherrn eine interessante Idee.


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